JAG im Test bei professional audio

Test · JAG IMX6A, IM5A, LAV6A, X6A

Australische Alternativen

JAG Microphones sind hierzulande bislang nur Eingeweihten bekannt. Die halten allerdings große Stücke auf die Miniatur-Mikrofone. Warum das so ist? Wir haben's herausgefunden.

Erschienen in professional audio, Ausgabe 05/2026. Text und Fotos: Harald Wittig. Leicht gekürzt wiedergegeben von JAG Microphones. Zur Originalausgabe

Testsiegel professional audio 05/26 IMX6A: sehr gut bis überragend Testsiegel professional audio 05/26 X6A: sehr gut bis überragend Testsiegel professional audio 05/26 LAV6A: sehr gut bis überragend Testsiegel professional audio 05/26 IM5A: gut bis sehr gut

JAG (das Akronym steht für „Just Audio Gear“) ist ein australisches Unternehmen, das sich immerhin schon seit 2006 auf die Entwicklung und Fertigung von Miniatur-, genauer Headset-Mikrofonen konzentriert hat. Dabei geht es JAG vor allem drum, kostengünstige, dabei allerdings hochprofessionelle Alternativen zu den etablierten Herstellern (wir denken an AKG, Sennheiser, Shure und die Landsleute von Rode) anzubieten. Zumindest in ihrer Heimat und in Großbritannien erfreuen sich die JAG-Mikrofone bereits einer gewissen Beliebtheit und werden gerne und bestimmungsgemäß bei TV-, Film- und Theaterproduktionen eingesetzt. Dabei wird ihre Klangqualität, ihre Verlässlichkeit und Robustheit sowie hohe Anpassungsfähigkeit geschätzt. Was das im Einzelnen bedeutet, wird im Verlauf dieses Beitrags noch verdeutlicht, keine Sorge.

Auf dem europäischen Festland spielen die JAGs bislang kaum eine Rolle. Das liegt sicherlich an der kürzlich noch nicht vollständig befriedigenden Vertriebsstruktur und dem etwas unübersichtlichen Internetauftritt. Aber es hat sich einiges getan: Seit Kurzem gibt es eine gut gestaltete, mehrsprachige Website mit Shop und brauchbaren Informationen zum lieferbaren Gesamtsortiment. Da die europäische JAG-Zentrale sich inzwischen in den Niederlanden findet, dürfte die Erhältlichkeit der australischen Schallwandler kein Problem mehr sein. Es bleibt abzuwarten, ob auch Fachhändler die JAGs demnächst ins Programm aufnehmen.

Für diesen allerersten Test von JAG Microphones bekamen wir aus den Niederlanden, aus Zaandam, um ganz genau zu sein, tatsächlich ein umfangreiches Päckchen mit Test-Schallwandlern nebst Zubehör. Darin befindet sich der Hauptteil des momentan lieferbaren Sortiments. Das wären zunächst folgende Schallwandler:

  • Das semi-professionelle IM5A, ein Headset-Mikrofon mit Nackenbügel.
  • Das Headset-/Nackenbügel-Mikrofon IMX6A, als solches das JAG-Spitzenmodell.
  • Das Lavalier-Mikrofon LAV6A, das mit dem IMX6A einiges gemeinsam hat. Dazu später mehr.
  • Das Ein-Ohr-Bügel-/Headset-Mikrofon X6A ist eine Alternative zum Nackenbügel-Mikrofon IMX6A.
Die Headset-Mikrofone X6A, IM5A und IMX6A
Das Headset-Trio von JAG Microphones: vorne das Ohrbügel-Mikrofon X6A, in der Mitte mit Windschutz das besonders kostengünstige IM5A, dahinter das Spitzenmodell IMX6A.

Alle vier Schallwandler wurden uns mit Anschlusskabel mit Sennheiser EW Mini-Klinkensteckern geliefert. JAG Microphones bietet, wie es sich gehört, Adapter beziehungsweise Kabel für die verbreitetsten Systeme und Sender der Hersteller AKG, Audio-Technica, Sennheiser, Shure und Sony (um nur die zu nennen) an. Mittlerweile bietet JAG Microphones, anders als früher, seine Mikrofone konsequent als direkt kompatible Sets mit dem gewünschten Anschluss an. Das IM5A ist ab 147 Euro inklusive Kabel und Connector erhältlich. IMX6A und X6A kosten jeweils ab 259 Euro inklusive Kabel und Connector. Das LAV6A ist ab 259 Euro inklusive Connector erhältlich.

Neben den Anschlusskabeln wurde uns auch noch der mittels Klettverschluss sicher verschließbare Gürtel/Bauchgurt aus beigem Filz mitgeliefert. Der kostet knapp 48 Euro, hat ein praktisches Täschchen, um den Sender zu verstauen, und ist in den Größen S, M und L erhältlich. Zusätzlich ist noch eine 50 Zentimeter Verlängerung für etwa 16 Euro im Sortiment. Interessant sind sicherlich die Rabatte bei Sammelbestellungen: So beträgt die Ersparnis bei Bestellung eines Viererpacks bereits 20 Prozent. Der Einzelgürtel kostet also nur noch knapp 39 Euro. Da der Gürtel ausweislich unserer Erfahrungen genau das leistet, was zu erwarten ist, ist seine Anschaffung, sofern benötigt, auf jeden Fall lohnend.

Damit soll es genug der zwangsläufig langen Vorrede sein. Befassen wir uns nun mit den Mikrofonen en détail.

Sämtlich Druckempfänger

Bei den Modellen IMX6A, LAV6A und X6A handelt es sich um Kondensatormikrofone mit besonders kleiner, gerade mal drei Millimeter durchmessender Kapsel. Sie werden extern polarisiert, wobei die von den gängigen Sendern (für den Betrieb mit diesen sind sie grundsätzlich vorgesehen) zugeführte Speisespannung für einen ordnungsgemäßen Betrieb genügt. Die drei Druckempfänger arbeiten nach unseren Erfahrungen bestens mit Sendern, die mindestens fünf Volt bereitstellen. Wer das Trio mit einem Mischpult verbinden möchte, braucht einen XLR-Adapter, der gleichzeitig eine Speisespannungsanpassung an die gängigen 48 Volt vornimmt. Einen solchen bietet JAG für etwa 70 Euro an. Sein Vorteil gegenüber anderen: Statt der generischen Anschlüsse (beispielsweise Sennheiser EW) verwenden die Australier den eigenen Anschluss. Damit passt der Adapter an alle JAG-Mikrofone und -Kabel. Dass beispielsweise Sennheiser für seinen EW-Anschluss für fast 190 Euro ebenfalls einen XLR-Adapter im Programm hat, sei ergänzend hinzugefügt.

Vergoldeter Einpunkt-Anschluss eines JAG-Kabels
JAG Microphones verwendet für seine Kabel und Adapter, die es für alle gängigen Systeme gibt, einen vergoldeten Einpunkt-Anschluss.

Dass wir es mit Druckempfängern zu tun haben, hat sehr gute Gründe: Beim praktischen Einsatz solcher Mikrofone (im Fernsehstudio für Moderatoren und Gäste, Schauspieler und Sänger auf der Bühne) ist die Mikrofonierung schwierig. Sie ließe sich mit gerichteten Mikrofonen nicht immer mit befriedigenden Ergebnissen umsetzen. Das gilt nicht allein für Ansteck-/Lavalier-Mikrofone, sondern auch für Nackenbügel-Typen. Die sitzen zwar näher an der Schallquelle, also dem Sänger- oder Sprechermund, dennoch ist die Ausrichtung der Nierenkapsel nicht immer optimal zu bewerkstelligen. Mit der omnidirektionalen Kugel ist das einfacher, weswegen die meisten Miniatur-Mikrofone wie unsere Testkandidaten eben eine Kugelcharakteristik haben.

Druckempfänger haben gegenüber Druckgradientenempfängern noch weitere Vorteile: So sind Druckempfänger gegenüber Körperschallübertragungen wesentlich unempfindlicher. Außerdem geben Druckgradientenempfänger Windgeräusche (dazu gehören eben auch die Atemgeräusche von Sprechern) sehr viel deutlicher wieder. Ein Windschutz ist daher praktisch unverzichtbar. Selbstverständlich werden die JAGs sämtlich mit Aufsteck-Windschutz geliefert. In den Boxen beziehungsweise Etuis finden sich sogar jeweils vier Austausch-Windschütze.

Viele Anwender misstrauen Kugel-Mikrofonen trotz der genannten Vorteile. Sie fürchten sich vor Rückkopplungen. Ganz unbegründet ist das sicher nicht, wenngleich die Rückkopplungsgefahr wegen der nahen Positionierung an der Schallquelle relativ gering ist. Für besonders ungünstige Situationen bieten andere Hersteller auch Druckgradientenempfänger mit Nierencharakteristik an. JAG Microphones eben nicht. Was aber aus den genannten Gründen kein Beinbruch ist.

Kondensatormikrofone und ein Elektret

Das IM5A ist ein Elektret-Mikrofon, welches ohne Weiteres mit diversen Geräten, darunter auch die meisten Handheld-Recorder, zusammenarbeitet. Einmal mehr haben wir es mit einem Druckempfänger zu tun, allerdings mit anderer Kapsel. Das IM5A hat mit einem Durchmesser von fünf Millimetern eine vergleichsweise größere Kapsel als die anderen JAGs. Sein Klang soll weniger ausgewogen als der der doppelt so teuren und für den professionellen Einsatz konzipierten JAG-Kollegen sein. Nun, wir werden das im Rahmen des Praxis-/Hörtests klären.

5-mm-Kapsel des IM5A
Die Back-Elektret-Kapsel des IM5A, fünf Millimeter im Durchmesser.
3-mm-Kapsel von IMX6A, LAV6A und X6A
Die drei Millimeter kleine Kondensatorkapsel von IMX6A, LAV6A und X6A.

Ansonsten haben die Mikrofone sehr viel gemeinsam. Das fängt an bei den lieferbaren Farben Beige und Schwarz. Weil besonders unauffällig, ist Beige der Standard. Die Machart der Nackenbügel von IM5A und IMX6A ist ebenfalls identisch. Es gibt zwei Größen, klein und groß, wobei „groß“ wegen der guten Justierbarkeit der Bügel den meisten Erwachsenen passen dürfte.

Verweilen wir bei den Montageoptionen und nehmen noch das X6A und das LAV6A mit ins Bötchen. Das Lavalier-Mikrofon wird selbstverständlich mit Clip in der Farbe von Mikrofon und Kabel geliefert. Der Clip entspricht dem gewohnten Standard, das Mikrofon lässt sich beispielsweise am Revers oder Kragen mühelos befestigen. Dass ein Lavalier-Mikrofon, anders als bei zahlreichen Unsinn-Fluencern, nicht zwischen Daumen und Zeigefinger vor den Mund gehalten wird, sei nur für den Kurzschmunzler eingefügt. Für das Kabel des LAV6A gibt es einen Klinken-Adapter mit Sennheiser EW Stecker, also mit Überwurfmutter zum sicheren Verschrauben am entsprechenden Anschluss. Den hat beispielsweise Tascams winziger Handheld-Recorder 10L sowie die meisten Sender. Allerdings ist das Anschlusskabel selbst, anders als bei IM5A, IMX6A und X6A, mit dem Mikrofon fest verbunden. Bei den drei Anverwandten werden die Anschlusskabel mit ihren vergoldeten Kontakten jeweils über eine Schraubverbindung gesichert. Superpraktisch und einzig sinnvoll für Mikrofone, die zu den meisten Hersteller-Systemen kompatibel sein wollen.

Die Mikrofone werden entweder in kleinen Etuis (LAV6A und X6A) oder transparenten Kunststoff-Schächtelchen (IM5A und IMX6A) geliefert. Darin sind sie wohl behütet, wobei die JAGs allesamt einen sehr robusten, langzeitstabilen Eindruck machen. Klar, das könnte letztlich nur ein Praxis-Langzeittest klären. Halten wir indes fest, dass die Verarbeitung insgesamt sehr gut ist.

Verpackung der JAG-Mikrofone
IM5A und IMX6A werden in einem transparenten Kästchen geliefert, LAV6A und X6A in einem Etui.

Technisch und klanglich professionell

Sehen wir uns noch die technischen Daten an. Da IMX6A, LAV6A und X6A jeweils Varianten eines Typs sind und die gleiche Kondensator-Kapsel haben, unterscheiden sich die Einzeldaten nicht: Mit 5,6 mV/Pa haben sie eine für diesen Mikrofontyp durchschnittliche Empfindlichkeit. Es gibt geringfügig leisere oder lautere Mitbewerber, in der Praxis fallen die Unterschiede kaum ins Gewicht. Das IM5A ist gleich empfindlich (die Online-Daten sind etwas verwirrend, weil sie dem amerikanischen Standard folgen).

Weitaus bemerkenswerter sind die außergewöhnlich hohen Grenzschalldruckpegel für alle vier Mikrofone. Der beträgt nämlich 135 Dezibel fürs IM5A, 153 Dezibel für die anderen, was sonst eher von Tauchspulenmikrofonen bekannt ist. Damit sollten die JAGs, die unter anderem auch Profisängern bestens zu Diensten sein sollen, auch mit lauten Stimmen sehr gut zurechtkommen. Die abgedeckten Frequenzbereiche betragen 20 bis 20.000 Hertz für das IM5A und 50 bis 15.000 Hertz für das Kondensatormikrofon-Trio. Wie die Mikrofone tatsächlich klingen, lässt sich daraus allerdings nicht schließen.

Mit sämtlich 2000 Ohm ist die Nennimpedanz der JAGs vergleichsweise hoch. Zumindest nach dem 200-Ohm-Standard für Studio-Mikrofone. Mikrofone dieses Typs haben aber häufiger recht hohe Nennimpedanzen. So gibt es Modelle von Shure, die es auf 3000 Ohm bringen, das bekannte und wegen seiner sehr guten Sprachverständlichkeit geschätzte AKG LC82 hat sogar eine noch höhere Ausgangsimpedanz von 5000 Ohm. Für Mikrofone mit Spezialspeisung, wozu eben auch unsere Prüflinge gehören, durchaus nicht außergewöhnlich. In Verbindung mit einem Mischpult, Mikrofonvorverstärker, vor allem aber Audio-Interfaces kann es aber gewisse Anpassungsprobleme geben. Gemäß der immergrünen Faustformel, wonach die Nennlastimpedanz des Vorverstärkers mindestens fünfmal höher sein sollte, wird es beispielsweise mit vielen Audio-Interfaces, die es oft nur auf drei bis vier Kiloohm bringen, etwas knapp. Auch ausgewiesene High-End-Preamps wie unser bewährter Lake People Mic-Amp F355 haben lediglich fünf Kiloohm zu bieten. Allerdings fällt ein nur etwa zweieinhalb Mal höherer Wert für die Lastimpedanz kaum ins hörbare Gewicht. Zumal wir es nicht mit Studio-Mikrofonen zu tun haben. Auf ihrem standesgemäßen Terrain sind die vier JAGs in bester Gesellschaft.

Es wird Zeit für die Praxis und die Beschreibung der Klangeigenschaften des JAG-Quartetts. Alle Mikrofone lassen sich sehr gut anbringen. Die beiden Nackenbügel-Varianten (IMX6A und IM5A) verlangen etwas mehr Zeit und Aufmerksamkeit, bis der optimale Sitz gefunden ist. Dennoch sind wir über den gesamten Testverlauf und mit verschiedenen Testpersonen schnell fündig geworden. Am schnellsten ist das Ohrbügel-Mikrofon X6A angebracht. Einfach über das Ohr ziehen und fertig. Im Vergleich zu sehr günstigen oder auch teureren Mitbewerbern können sich die australischen Mini-Schallwandler jedenfalls behaupten.

Wir haben mit allen Mikrofonen Sprachaufnahmen gemacht und sind von den Ergebnissen durchweg recht angetan. Keines der Testmikrofone enttäuscht, weder die teuren Kondensator-Modelle noch das günstige Elektret-Mikrofon. Aber der Reihe nach:

Das IM5A hat einen gut aufgelösten, recht ausgewogenen Klang. Allerdings treten Zischlaute etwas stärker hervor als bei den drei Anverwandten. Dafür kommt es mit Atemgeräuschen sehr gut klar und Rückkopplungen sind, im Rahmen dessen, was einem Kugel-Mikrofon abverlangbar ist, praktisch kein Problem. Das Eigenrauschen ist, sogar im Vergleich mit dreimal teureren Mitbewerbern, ausgezeichnet niedrig.

IMX6A und X6A klingen gleich. Gleich gut, um genau zu sein. Sie liefern einen sehr ausgewogenen Klang ohne Präsenzanhebung, weswegen Stimmen sehr natürlich klingen. Dieser sehr gute Basisklang ist nach unseren Experimenten mit den fertigen Aufnahmen sehr gut mittels Klangstellern, aber auch Hall zu bearbeiten und damit (situativ oder beim Abmischen eines Podcasts) feinstimmbar. Sehr kostengünstige Headset-Mikrofone machen gegen diese beiden, die außerdem vorbildlich wenig rauschen, keinen Stich. Manch bekannter und teurerer Konkurrent dürfte zumindest unruhig werden angesichts dieser Klangqualität.

Wir küren deswegen die JAGs mit 3mm-6A-Kapsel zu unserer neuen Referenz im Segment Miniaturmikrofone.

Wenig überraschend, dass auch das LAV6A klanglich auf Ohrenhöhe von IMX6A und X6A ist. Die Unterschiede resultieren eher aus der Positionierung des Mikrofons, denn die Kapsel wurde nicht entzerrt. Wird das Mikrofon wie von JAG Microphones empfohlen eher hoch, also am Blusen- oder Hemdkragen, angebracht, ist der Klang von seinen nächsten Verwandten kaum unterscheidbar. Ein wirklich gutes Lavalier-Mikrofon, das auch gehobenen Ansprüchen genügt.

Windschütze und Adapter mit Sennheiser-EW-Anschluss
Windschütze gehören standardmäßig zum Lieferumfang. Beim LAV6A mit festem Kabel gibt es einen Adapter nach Wahl dazu, hier mit Sennheiser-EW-Anschluss.
Filzgürtel für Taschensender
Der Filzgürtel schließt mit Klettverschluss, hat Täschchen für Sender und ist in drei Größen erhältlich.

Summa summarum sind die Vier von JAG Microphones in der Tat die australische Alternative zu den Miniaturmikrofonen einiger etablierter und meistens deutlich teurerer Mitbewerber.

Fazit

Die Euro-Debütanten IM5A, IMX6A, LAV6A und X6A von JAG Microphones sind richtig gute Miniatur-Mikrofone, die auch gehobene Ansprüche befriedigen. Sie klingen allesamt gut (IM5A) oder sehr gut (IMX6A, LAV6A und X6A), sind sehr gut verarbeitet, bestens anpassbar und zudem vergleichsweise kostengünstig. Kurz und bündig: Empfehlenswert.

Die Audiogramme

IMX6A
Sehr gut bis überragend

  • Sehr gute Auflösung und Sprachverständlichkeit, geringes Eigenrauschen
  • Wenig rückkopplungsanfällig
  • Nackenbügel sehr gut justierbar
  • Anschlüsse/Adapter für alle gängigen Systeme lieferbar
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Das JAG IMX6A genügt mit sehr gutem Klang und geringem Eigenrauschen auch professionellen Ansprüchen und ist auch noch kostengünstig.

X6A
Sehr gut bis überragend

  • Sehr gute Auflösung und Sprachverständlichkeit, geringes Eigenrauschen
  • Wenig rückkopplungsanfällig
  • Schnell und sicher anbringbar
  • Anschlüsse/Adapter für alle gängigen Systeme lieferbar
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Das JAG X6A ist ein sehr gut klingendes, blitzschnell angebrachtes Ohrbügel-Mikrofon für den gehobenen Anspruch und dabei vergleichsweise kostengünstig.

LAV6A
Sehr gut bis überragend

  • Sehr gute Auflösung und Sprachverständlichkeit, geringes Eigenrauschen
  • Wenig rückkopplungsanfällig
  • Sehr gut an der Kleidung anzubringen
  • Anschlüsse/Adapter für alle gängigen Systeme lieferbar
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Das JAG LAV6A überzeugt als professionell ausgestattetes, sehr gut klingendes Lavalier-Mikrofon auch bei gehobenen Ansprüchen.

IM5A
Gut bis sehr gut

  • Gute Auflösung und Sprachverständlichkeit, geringes Eigenrauschen
  • Wenig rückkopplungsanfällig
  • Nackenbügel sehr gut justierbar
  • Anschlüsse/Adapter für alle gängigen Systeme lieferbar
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Minus: etwas anfällig für Zischlaute

Das JAG IM5A überzeugt als sehr kostengünstiges Headset-Mikrofon mit gutem Klang und geringem Eigenrauschen.

Daten aus dem Test

IMX6AX6ALAV6AIM5A
TypHeadsetOhrbügelLavalierHeadset
KapselKondensator, 3 mmKondensator, 3 mmKondensator, 3 mmBack-Elektret, 5 mm
RichtcharakteristikKugelKugelKugelKugel
Frequenzbereich50 Hz bis 15 kHz50 Hz bis 15 kHz50 Hz bis 15 kHz20 Hz bis 20 kHz
Max. SPL153 dB153 dB153 dB135 dB
Empfindlichkeit5,6 mV/Pa5,6 mV/Pa5,6 mV/Pa5,6 mV/Pa
Impedanz2 kΩ2 kΩ2 kΩ2 kΩ
Speisungab 5 Vab 5 Vab 5 Vab 5 V
Gewicht13 g13 g13 g8 g, 13 g mit Kabel
Gesamtnotesehr gut bis überragendsehr gut bis überragendsehr gut bis überragendgut bis sehr gut

Zu jedem Mikrofon: Kabel oder Adapter nach Wahl (Shure, Sennheiser, Sony, AKG, EV, Audio-Technica, LEMO-3, XLR) und 4 Windschütze. Entwickelt und gefertigt in Australien. Welcher Anschluss passt zu deinem Sender? Schau in den Connector-Guide.